Im September 2021 nahm Climeworks die Anlage Orca in Betrieb. Orca ist die weltweit erste (und bis Mai 2024 die grösste) direct air capture and storage Anlage, mit der die Kohlendioxidabscheidung im grossen Massstab Wirklichkeit wurde.
BSR Automation AG unterstützt Climeworks in der Optimierung und Erweiterung der Steuerung für Orca seit Herbst 2021 mit einem vierköpfigen Team.
Die Anlage besteht aus acht Kollektorencontainern mit einer jährlichen Abscheidekapazität von jeweils 500 Tonnen. Die Container sind um eine zentrale Prozesshalle angeordnet, in der die gesamte Elektrik, wie die Aufbereitungseinheit, untergebracht ist. Die für den Betrieb direkten Lufterfassungsprozesses erforderliche Wärme und Elektrizität wird vom Geothermiekraftwerk Hellisheidi geliefert. Ein wichtiger Aspekt war, dass sich Orca nahtlos in die wunderschöne isländische Landschaft einfügt. Daher wurden erdige Farben und natürliche Materialien gewählt, die dem Gebäude einen natürlichen Touch verleihen.
BSR AUTOMATION AG
CLIMEWORKS
DIE ARBEIT AM KLIMA
Climeworks hat sich zum Ziel gesetzt, CO2 direkt aus der Luft zu entfernen.
Was zunächst wie Science-Fiction klingt, ist dank ihrer Technologie bereits Realität geworden. Dieser beeindruckende Fortschritt umfasst einen anspruchsvollen und komplexen Prozess, den Climeworks erfolgreich von Laborversuchen zu grossflächigen Anlagen ausgeweitet hat.
HERAUSFORDERUNG
OBJEKTORIENTIERTE PROGRAMMIERUNG IN DER SPS
WARUM
LÖSUNG
OPTIMIERUNG UND ERWEITERUNG
EINZUG IN DER SPS WELT
Objektorientierte Programmierung (OOP) ist im Informatikbereich seit Jahrzehnten Standard, nun hält sie Einzug in der SPS-Welt.
Zurzeit lassen sich die Konzepte der OOP in Steuerungen von Beckhoff mit der bisher bekannten Programmiersprache „Strukturierter Text“ innerhalb der Echtzeitumgebung nutzen, was zum Beispiel mit einer C# Anwendung nicht möglich ist.
Abstraktion/Kapselung: Durch die granulare Aufteilung in einzelne Objekte mittels kontrollierter Schnittstellen (Properties) kann die Software und deren Zusammenwirken besser strukturiert und gesteuert werden. Die Software wird dadurch besser verständlich und lässt sich nachträglich leichter erweitern.
Wiederverwendbarkeit: Durch Vererbung lässt sich mehr Software wiederverwenden und an spezifische Anwendungsfälle anpassen, Die grundlegenden Funktionen müssen dadurch nicht erneut implementiert werden. Des Weiteren lassen sich über einheitliche Schnittstellen (Interfaces) viele verschiedene Bausteine einheitlich ansprechen. Auf Methoden und Attribute kann einfach und einheitlich zugegriffen werden.
Weitere Adaptionen aus der Informatikwelt, wie die Integration und Verwendung von DevOps Prozessen, beobachten wir sehr nahe und sind im stetigen Austausch mit unseren Lieferanten. So können wir neue technologische Fortschritte zeitnahe einsetzen und von deren Vorteilen für unsere Projekte profitieren.














